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ANDERS Hotel Walsrode — Mitarbeiterinnen und – Mitarbeiter kämpfen um KISHAN

Kishan muss bleiben

Kishan gehört zu den Auszubildenden im ANDERS Hotel. Er macht einen tollen Job und steht im Sommer 2018 vor der Prüfung zum Hotelfachmann. Die Zwischenprüfung hat er erfolgreich absolviert und bestanden. Er ist bestens im ANDERS und in Walsrode integriert.

Kishan ist ein junger, sympathischer Auszubildender aus dem fernen Nepal, hat bei uns nun fast drei Jahre gelernt, steht kurz vor der Prüfung- und soll nun auf Veranlassung der BAMF unser Land binnen 30 Tagen verlassen. In wenigen Monaten würde Kishan seine Prüfung ablegen doch dieses Recht wird Kishan nun durch die Ausweisung verwehrt.

Warum, wissen wir alle nicht. Aber: Kishan ist äußerst beliebt bei uns, lacht fast immer, hat hier perfekt Deutsch gelernt, hat manchen Gast verzaubert, uns alle durch seine Freundlichkeit begeistert. Und nun, nach über drei Jahren Aufenthalt in Deutschland, wird endlich entschieden – aber gegen Kishan, trotz bestehendem Ausbildungsvertrag. Kishan soll im März nach Nepal zurückkehren.
 
In Deutschland geht es seit Jahren um erfolgreiche Integration von Ausländern, hauptsächlich von Flüchtlingen. Dazu gab es im Dezember 2016 neue Richtlinien: In § 60a Abs. 2 Satz 4 ff. AufenthG. wurde genau solch ein Fall neu bewertet. Und das soll für Kishan nicht gelten? Ferner wurde dazu in Dienstanweisungen und von Politikern betont und in Reden deutlich gemacht, dass Flüchtlinge, die integriert sind und eine bei der IHK eingetragene Ausbildung machen, zunächst für 3 + 2 Jahre sicher eine befristete Duldung bekommen. Was heißt das? Integriert heißt: Deutsch sprechend, in eigener Wohnung lebend, seinen Lebensunterhalt selbst verdienend, Deutschland nicht zur Last fallend, keine Straftaten begangen zu haben. 3+2 heißt: 3 Jahre in Ausbildung mit gültigem, ungekündigtem Ausbildungsvertrag und nachfolgende mindestens zwei Jahre mit gültigem Arbeitsvertrag bei einem deutschen Unternehmen. Lt. Paragraphen sind diese Flüchtlinge in dieser Zeit vor einer Abschiebung sicher und mit einer entsprechenden zeitlichen Duldung auszustatten. Auf Kishan trifft all das zu.
 
Wir Kolleginnen und Kollegen kämpfen um Kishan, kämpfen darum, dass Kishan bleiben darf! Wir kämpfen dafür, dass er seine Prüfung ablegen darf und auch ihm das Recht zukommt, ggf. mindestens. zwei Folgejahre auf Antrag hier zu bleiben. Einen Nachfolge-Arbeitsvertrag hat Kishan schon.

Wir hoffen auf große Unterstützung aus Walsrode und umzu, von Politik und Verwaltung, sich dieser Sache bitte dringlich und zeitnah nochmals anzunehmen. Wir setzen darauf, dass die Politik einhält, was veröffentlicht wurde und ein solch gut integrierter, fleißiger junger Mann, der gern hier bei uns bleiben würde, Deutschland nicht so kurz vor der Prüfung verlassen muss.

Helft bitte mit, dass Kishan im ANDERS bleiben und seine Prüfung machen darf!

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