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Veranstaltung des Hospizvereins Heidekreis im ANDERS




„Hospizhaus in
Dorfmark“

Die Signale für das Hospizhaus stehen auf Grün

Im Frühjahr 2017 soll der Grunstein in Dorfmark gelegt werden- Ein Beispiel menschlicher Verpflichtung
Walsrode(mü). Es sind diese sehr bemerkenswerten Veranstaltungen, die, die eigentlich viel mehr Besucher verdient hätten. Und es ist ein  Mensch, der sich vor allem um schwerstkranke Bürgerinnen und Bürger unseres Heidekreis kümmert, seit unglaublich vielen Jahren schon und der ein neues Ziel vor Augen hat und es auf jeden Fall umsetzen wird: Dr. Sirus Adari ist Vorsitzender des Hospizvereins Heidekreis und „Macher“ für das neue Hospizhaus, das 2018 am Ortsrand von Dorfmark seiner Bestimmung übergeben werden soll. Adari stellte gemeinsam mit verschiedenen Referenten am Mittwoch im Tagungszentrum ANDERS den augenblicklichen Stand des Projektes vor.
„Ich bin sicher, dass wir im Frühjahr mit dem Bau des Gebäudes beginnen können,“ sagt Adari nicht nur einmal an diesem Abend. Die Zusage der EU für einen Förderzuschuss fehle noch, da der Johanniter-Orden als Betreiber gewonnen werden konnte und dadurch der Antrag neu – von den Johannitern-gestellt werden mußte. „Die Gremien tagen im März oder April. Ich rechne auch mit dieser Zusage, und dann bekommen wir eine Million  aus öffentlicher Hand und können starten.“ Mehr als 300 000 Euro seien dazu durch großzügige Spenden von Unternehmen und Privatpersonen bereits zugesagt worden. Rund 22 000 Euro kamen allein durch Kondolenzspenden zusammen.

Adari bedankte sich in diesem Zusammenhang besonders beim Ambulanten Hospizdienst, der die Bemühungen des Hospizvereins stark unterstützt. „Selbst im Tod soll der Arzt den Patient nicht verlassen,“ stellt Adari abschließend sein Lebensmotto vor.

Pastor Walter Weber vom Johanniterhaus Bremen stellt in einem Kurzreferat die Aufgaben und Ziele des Johanniterordens vor. „Wir wollen Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten. Wir wollen den Angehörigen unsere Hilfe anbieten und niemanden alleinlassen.“ Im  Heidekreis habe man einen großen Bedarf für ein Hospizhaus gesehen und wolle seine Erfahrungen aus dem Hospizhaus Bremen-Nord hier einbringen. Es gebe allerdings für die Aufnahme von Bewohnern Bestimmungen, die eingehalten werden müssten. Ganz wichtig sei, dass eine Betreuung im eigenen Haus nicht mehr möglich ist und dass die Ärzte nur noch eine kurze  Lebensphase stehen.“ „Sie werden sich in diesem Haus wie in einer großen Familie fühlen,“ verspricht der Pastor.

Simone Rieks vom Architekturbüro Beinhoff und Rieks stellte das Gebäude in Dorfmarkvor (Der MARKT berichtete bereits ausführlich darüber. Auf einem 6000 qm großen Grundstück zwischen Koppelweg und Landesstraße wird das eingeschossige Haus entstehen. Die Gesamtkosten sind mit 2,1 Millionen Euro veranschlagt worden. Die Grundsteinlegung soll im Frühjahr erfolgen, die Inbetriebnahme im Herbst 2018.
„Ohne die Mitarbeit des Hospizvereins Heidekreis geht gar nichts“
Über die geplanten innerbetrieblichen Abläufe in Dorfmark informiert der Geschäftsführer des Johanniterhaus Bremen, Herbert Voedisch. Bis zu 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in Voll- oder Teilarbeitszeit eingestellt. Voedisch wie auch Adari hoben hervor, dass der Verein Hospizhaus Heidekreis weiter eng eingebunden ist in die Arbeit des neuen Hospizhauses in Dorfmark. Es werde über den Verein eine Stiftung gegründet werden, in der dringend benötigte weitere Spenden für die Einrichtung fließen sollen. „Ohne die Mitarbeit des Vereins Hospizhaus Heidekreis hätten wir dieses Projekt nicht übernommen,“ stellte Voedisch fest.  

Mit einem Dank für die bisherigen Spenden und einem deutlichen Aufruf an die Städte und Kommunen sowie an den Heidekreis, dieses so dringend benötigte Projekt zu  unterstützen, schloß „der Doktor“ die Veranstaltung. 

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